Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

23.11.17

Einfangen mit der Muschibox

Jeder, der schon mal eine unzugängliche Katze zum Tierarzt bringen musste und davor schlaflose Nächte hatte, weiß, wie schwierig sich das Einfangen gestalten kann.

Über den diskussionswürdigen Namen mag man stolpern - aber das Prinzip des Einfangens mit der Muschibox ist gut. Über das Katze wird ein Drahtkorb gestülpt und dann unter der sitzenden Katze eine Art Schublade vorsichtig in eine Führung geschoben. Dann kann der Korb mitsamt dem Tier angehoben werden.

Beim Tierarzt kann sich dann allerdings das Öffnen als schwierig erweisen. Es empfiehlt sich bei völlig unkooperativen Patienten, den Korb nur von hinten anzuheben und ein Handtuch oder eine Decke über die Katze zu streifen. Denn wird der Korb abgehoben, hat die Katze volle Bewegungsfreiheit und kann vom Behandlungstisch springen.

https://www.amazon.de/Muschibox-Die-schonende-Katzenfang-Transportbox/dp/B00UDA41MU


http://kaefige-transportboxen-fuer-katzen.allesfuershaustier.com/muschibox-die-schonende-katzenfang-und-transportbox-online-bestellen/
 

13.11.17

Die geheime Sprache der Katzen




Es gibt einen neuen Buchtitel auf dem ohnehin schon riesigen Markt der Katzenbücher. Die schwedische Wissenschaftlerin Susanne Schötz hat sich der  Katzenlaute angenommen und versucht, sie phonetisch zu analysieren - eine interessanter Ansatz.
Was Katzen so zu sagen haben, hat zwar auch die Professorin nicht wirklich allumfassend herausgefunden, aber es ist insgesamt ein schöner Überblick mit praktischen Hinweisen zum Verständnis des Katzenverhaltens geworden. Und es gibt die eine oder andere Anregung, wie der Halter besser mit seinen pelzigen Mitbewohnern kommunizieren kann - etwa durch eigenes Fauchen oder Schnurren.
Auf der Website www.meowsic.info/katzenlaute gibt es die passenden Hörbeispiele zum Buch 


23.10.17

Ist die Katze sozial? Teil 3


"Meine Katzen verstehen sich nicht, was kann ich tun?" Vergesellschaftung bei "Samtpfoten" kann ganz schön schwierig sein. Immer wieder ein Risiko ist die Auswahl eines passenden Katzenpartners, denn nicht jede Katze möchte teilen. Egal wie oft und wo überall propagiert wird, man solle Katzen nicht alleine halten, entscheidet über Gelingen oder Scheitern einer Vergesellschaftung nur eine: Die Katze selbst. Zweibeiner können bestenfalls unterstützen und regulieren. Aber nicht immer klappt es. Wenn blanker Hass und ständige Angst herrschen, dann ist es schlicht nicht Liebe, sondern Egoismus, Tiere zusammen zu zwingen und zu behalten, die nicht zusammen leben wollen. Und es ist die größere Zuneigung, vor allem aber Respekt vor den Bedürfnissen eines Lebewesens, einen besseren Platz für ein Tier zu suchen.
Gibt es Regeln für eine Vergesellschaftung?
Ja, die wichtigste lautet: Nicht der Mensch, die Katze soll entscheiden, besser gesagt, zu ihr muss ein neues Tier passen.
Ein ängstliches Tier wird mit einem Macho nicht glücklich.
Eine Seniorin kann mit einem Welpen nichts anfangen.
Eine verspielte Natur hat keine Freude mit einem Couchpotatoe.
Oder: Gleich und gleich gesellt sich gerne.
Weniger wichtig, aber auch zu bedenken: Rasse und Geschlecht. Denn mit der Zucht werden sehr wohl bestimmte grundlegende Charaktermerkmale selektiert. Und natürlich gibt es extrem sanfte Kater und biestige Kätzinnen - oder umgekehrt.
Völlig unwichtig: Fellfarbe und Aussehen - obwohl genau das oft den Ausschlag gibt.
FAZIT: Es ist und bleibt schwierig.
Fotos: Tarek und Terence, die seit Ewigkeiten auf eine Anfrage warten und so gerne in ein neues Zuhause mit Freigang ziehen möchten. Aber niemand will sie
Vermittlung 50 km Umkreis Hilden. 0202/7379140

20.10.17

Haustiermesse - geschafft


Bei schönstem Wetter hatte die erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten Premiere. Es gab viele gute Gespräche und nette neue Kontakte. Zum Schluss waren die Köpfe voll und die Füße platt - so soll es sein.


8.10.17

Noch eine Woche bis zur Haustiermesse



Ja, so ist das, wenn sich vier Tierheilpraktiker und eine Tierpsychologin treffen, um die erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten vorzubereiten. Mit dabei: Findus und Seppl. Kater Willi hatte zum Zeitpunkt des Fotos bereits das Weite gesucht. Wer uns besuchen möchte: Am 15.10 von 10 bis 17 Uhr in Haan, Schallbruch 41a







6.10.17

Ist die Katze sozial oder gesellig? Teil 2



Tierschützer empören sich mit Recht darüber, wenn Katzenwelpen einzeln, mit vier bis sechs Wochen abgegeben werden. Warum? Menschen finden Katzenkinder um so niedlicher, je kleiner und hilfloser sie sind. Und genau das ist es: Sie sind in diesem Alter noch viel zu klein und hilflos, um ohne ihre Mutter und ihre Geschwister auszukommen. 

Sie sind weder körperlich, gesundheitlich noch psychisch gefestigt und anfällig. Das trifft auf alle Arten von Erkrankungen zu, aber auch auf die Katzenseele. Mal ganz davon abgesehen, wie es wohl der Mutter gehen mag, der die Kinder weg genommen werden.
Katzenwelpen brauchen andere gleichaltrige Tiere zum Erwachsenwerden. Kein Mensch kann in der wichtigen Prägephase den Umgang mit einem Artgenossen ersetzen. Nur von der Mutter und im Spiel mit anderen Katzen wird Sozialverhalten erlernt. Nicht umsonst bleiben in der Regel die Kinder drei Monate und länger bei ihrer Mutter. Und selbst dann sind sie noch lange nicht erwachsen.


Eine Katze, die behütet, gut sozialisiert und mit vielen verschiedenen Reizen konfrontiert aufgewachsen ist, hat die besten Startmöglichkeiten ins Leben. Und ob sie sich dann entscheidet, mit einer oder mehreren anderen Katzen oder lieber alleine zu leben - diese Entscheidung sollten wir ihr überlassen und respektieren.

Diese beiden, Mariella und Mercie, Mutter und Tochter, haben ihre Entscheidung getroffen: Sie wollen zusammenbleiben und sie tun sich gut. Also werden sie gemeinsam vermittelt von der Aktionsgemeinschaft für Tiere. eV. 

5.10.17

Bruderliebe: Tarek und Terence

Die Aktionsgemeinschaft für Tiere sucht für zwei Katerchen ein gemeinsames Zuhause

Für Tarek und Terence hatten wir ein sehr gutes Zuhause gefunden, die aus den ehemals sehr schüchternen Buben zwei Kater geformt haben, die wir jetzt als menschenbezogen und verschmust bezeichnen können.

Leider verlieren sie nun ihr Zuhause, weil ihr Frauchen eine massive Allergie gegen Katzenhaare entwickelt hat und sich schweren Herzens von ihnen trennen muss.
Tarek und Terence wohnten in einer Doppelhaushälfte am Feld, wo sie ihren Freigang genießen konnten.
Seit einiger Zeit wird mit ihnen geklickert; sie können schon einige einfache Übungen auf Kommando ausführen.
Wenn es einmal in der Woche frische Hühnerherzen gibt, kennen die beiden Kater keine Freunde, da kommen ihre nahen Verwandten, die Tiger, so richtig durch.

Tarek und Terence sind anderthalb Jahre alt. Sie sind kastriert, gechippt, geimpft und auch ansonsten in einem gesundheitlichen Top-Zustand.
Wir suchen nun ein neues – natürlich rauchfreies - Zuhause für die Beiden, wo ihnen Freigang in verkehrsberuhigter Gegend geboten werden kann. Vorhandene Kinder sollten bereits das 10. Lebensjahr erreicht haben. Wir vermitteln Katzenpaare gerne zu Vollberufstätigen.
Tarek und Terence leben in Haan.
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland, Tel 02129/31649

4.10.17

Das ebenso falsche wie unerträgliche Märchen von der ach so sozialen Katze

Das unerträgliche Märchen von der geselligen Katze macht wieder mal die Runde.
Überall sehe ich gerade Fotos von kuschelnden Katzen und drunter mit inbrünstiger Begeisterung den Satz: Katzen sind keine Einzelgänger. Macht sie nicht dazu.
Das verschlägt mir dann doch die Sprache. Sicher gut gemeint, aber an Naivität nicht zu überbieten ist das, was dahinter steht: Unsere Sucht nach Harmonie. Wir möchten gerne aus Katzen etwas machen, dass sie nicht sind: Rudeltiere. 
Es gibt viele Formen sozialen Zusammenlebens im Tierreich: Offene und geschlossene Verbände, Herden, Rudel, Clans, Harems und Familien. Und wie sind Katzen organisiert?


Prof. Dr. Dennis Turner weist auf die matriarchalisch geprägten Clanstrukturen von Katzen hin, die Zugang zu sicheren Ressourcen haben - etwa Bauernhofkatzen. Subadulte Kater werden von Müttern, Tanten und Schwestern am Rande geduldet, potente erwachsene Kater nicht.
In Wohnungen leben mal mehr, mal minder friedlich Tiere miteinander, wenn die Voraussetzungen stimmen. Aber sind sie deshalb sozial? Das Leben in der Gruppe erfordert Regularien, die Katzen in dem Sinne nicht haben, sondern bestenfalls situativ bedingt entwickeln können. Mit anderen Worten: Es wird eine Verkehrsregelung geschaffen, die auf Toleranz basiert. Wenn, ja wenn es gut geht. Aber wenn nicht?
FORTSETZUNG MORGEN

Vortrag Björn Artlich: Erste Haustiermesse Rheinisch Bergische Tiertherapeuten

Krankheiten können durch die Zufuhr von Vitaminen und Mikronährstoffen günstig beeinflusst werden. Die Zusammenhänge erklärt Hundeosteopath und Hundephysiotherapeut Björn Artlich aus Wuppertal in seinem Vortrag über Orthomolekulare Therapie auf der 1. Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten in Haan am 15.10.



28.9.17

Vortrag Blutegeltherapie auf der Haustiermesse in Haan

Viele Menschen denken bei dem Wort "Egel" gleich an Ekel. Dabei hat die Anwendung der Blutegeltherapie (Hirudo medicinalis) eine lange Tradition in der Medizin. Die im Speichel des Egels enthaltenen Substanzen wirken blutgerinnungshemmend, aber auch antithrombotisch, gefäßkrampflösend und lymphstrombeschleunigend. 

Auf unserer 1. Haustiermesse Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten am 15. 10. 2017 wird unsere Kollegin Kristina Kuhn einen Vortrag dazu halten. Wer sich schon immer mal mit den kleinen Blutegeln und ihren Einsatzmöglichkeiten vertraut machen wollte - hier ist es möglich.

Die Messe findet am 15.10. 2017 in Haan statt. Ort: Majas Bewegungszentrum, Schallbruch 41 a  


26.9.17

ATAXIE-Kater mit ungarischem Temperament sucht neue Bleibe

Topi-Maxi wird zum absoluten Notfall: Wir brauchen eher gestern als heute eine Pflegestelle für ihn. Aber: Er muss wirklich zu Katzenkennern und Menschen, die ihm viel Zeit widmen können. Er MUSS einen Balkon oder einen Garten haben, sonst ist er restlos unterfordert.


Kater Maxi ist 6 Jahre alt und hat es in seinem bisherigen Leben nicht so gut angetroffen. Geboren wurde er in Ungarn, wo er sich nach einiger Zeit in einer Tötungsstation wieder fand. Tierschützer holten ihn raus und brachten ihn in ihr Tierheim, aus dem er dann nach Deutschland kam.
Er wurde vermittelt. Als er unsauber wurde, wurde er zurückgegeben. Dass diese Unsauberkeit durch eine heftige, nicht behandelte Blasenentzündung verursacht wurde, wird bis jetzt nicht eingesehen. Maxi hat eine leichte Form von Ataxie, was ihn aber überhaupt nicht stört. Er kann fast alles, was eine „normale“ Katze auch kann. Seine Bewegungsabläufe wirken etwas tapsig und unbeholfen, aber das macht ihn eigentlich noch liebenswerter.

Maxi ist sehr verschmust und liebebedürftig und springt seinen Leuten abends gerne auf den Schoß, um sich ausgiebig streicheln zu lassen.
Darüber hinaus ist er unglaublich lebhaft und liebt es, den ganzen Tag zu spielen und zu toben.
Er wäre sicherlich gut in einer Familie mit Kindern ab 6 Jahren aufgehoben, die viel mit Maxi unternehmen können. Er ist kein Kater für nebenbei, sondern will schon gefordert werden.
Das ist auch der jetzige Abgabegrund: Sein Frauchen ist voll berufstätig und kann Maxi vor allem zeitlich einfach nicht gerecht werden.
Es gibt noch eine weitere Katze in diesem Haushalt, die aber inzwischen von Maxis Spiel-„Attacken“ genervt ist und sich selbst verletzt. Wenn es also im neuen Zuhause eine Katze, vielleicht einen robusten Kater, geben sollte, dann muss die/der einen wirklich agilen Kumpel „aushalten“ bzw. mitmachen.
Wichtig: Ein gesicherter Balkon oder ein gesicherter Garten zur Verfügung haben könnte. Maxi kennt und mag auch Hunde. Der Kater ist kastriert, gechippt, geimpft.
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

24.9.17

Erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten in Haan

Wir, die Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten stellen uns vor und freuen sich, erstmalig 2017, eine Hausmesse für Tierhalter und interessierte Besucher auf rund 400qm Ausstellungsfläche ausrichten zu dürfen.
Zahlreiche Aussteller präsentieren sich, u.a. Vetconcept, Tierfotograf, Pfotenfreunde, PetPhysio, Pernaturam, Sabro, Emmi, Kötergedöns, Tierfreunde Lesbos, Tierbestattungen Anubis und andere.
Neben Messerabatten und tollen Angeboten, zeigen die Aussteller viel Neues und Informatives.
Es werden Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen angeboten. Getränke und Speisen laden zum Verweilen ein und sicher wird kräftig gefachsimpelt.
Denken sie auch an ihre Hunde, welche herzlich Willkommen sind - Wasser & Kotbeutel stellen wir bereit.
Merken Sie sich also diesen Termin im Kalender vor.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch und wünschen schon jetzt viel Spaß.
Erste Haustiermesse am 15.10. 2017
Wo: Majas Bewegungszentrum
Schallbruch 41 a, 42781 Haan
Der Eintritt ist frei, für die Workshops und Vorträge wird eine kleine Gebühr erhoben.
Genaueres demnächst hier



30.8.17

Kater Waldi aus dem Schrebergarten




An dieser Stelle muss ich einfach mal eines klar stellen: Weder Geschlecht noch Fellfarbe bestimmen den Charakter eines Tieres. Wer Angst vor schwarzen Hunden oder Katzen hat, ist einfach nur eins: Unsagbar dumm. Offensichtlich aber sind Vorurteile nicht auszurotten - die Leidtragenden sind die, die im falschen Fell geboren wurden. Den Charakter bestimmten Gene, Prägung, Sozialisation, Haltung und Lernerfahrung, körperlicher Zustand und Gesundheit und wahrscheinlich noch vieles mehr, aber NIEMALS die Fellfarbe. 
Waldi aus dem Schrebergarten
Dieser Prachtkater tauchte in einem Schrebergarten auf und bettelte um Zuneigung und Futter. Er ist Waldi genannt worden, weil er seinen Menschen immerzu hinterher dackelte. Er ist im besten Kateralter, gesund, gechippt, geimpft, kastriert. Leider sollte er dort nicht länger bleiben dürfen, deshalb sucht Waldi nun eine Stelle, die ihm Freigang ermöglicht in einer verkehrsarmen Umgebung. Eine nette schon vorhandene Katze wäre kein Hindernis, aber auch nicht zwingend erforderlich.
Ob sich der Prachtkater mit Hunden versteht ist nicht bekannt, Kinder sollten schon im Schulalter sein.
Wir wissen, wie schwer es ist, schwarze Katzen zu vermitteln, NIEMAND will sie. Soll Waldi hoffnungslos im Tierheim sitzen bleiben?
"Vielleicht hat jemand eine Idee, wo der nette Kater willkommen ist. Er hat sehr geweint, als ich ihn ins Tierheim bringen musste, mitten aus dem Paradies, das er im Schrebergarten gefunden hatte".
Kontakt E. Bongers
Tel.: 0211-7591412

27.8.17

Tierschutz Güstrow bittet um Hilfe: Geboren, um zu sterben?



Das ist eine solche Riesensauerei, in der sich Dummheit, Ignoranz, Gewissenlosigkeit und Grausamkeit überbieten. Ja, man muss einfach nur abwarten, bis der Tod diesem qualvollen Leben ein Ende bereitet - und schon regelt sich das Problem von selbst. Das ist einfach nur abartig. Bitte unterschreiben und zeigen Sie Flagge und beweisen, dass der Tierschutz eine Macht im Land ist und kein Haufen gefühlsduseliger Spinner. Bald ist Bundestagswahl: Jeder kann etwas bewirken.


Geboren um zu sterben!
Liebe Tierfreunde,
wir haben lange überlegt, ob wir euch diese schrecklichen Bilder zeigen. Sie wurden letzte Woche in Tutow, einem kleinen Ort in M-V, gemacht, nachdem über eine öffentliche Plattform auf die Zustände dort aufmerksam gemacht wurde. Ein sofortiger Einsatz von Tierschützern konnte nur noch bewirken, dass zwei der Tiere nicht noch länger leiden müssen.
Die kleine, ca. 8 -10 Wochen alte, schwarz weiße Katze wird zurzeit auf einer Pflegestelle aufgepäppelt. Wir bekommen ja alle viel Leid und Elend zu sehen, aber der Anblick dieser traurigen Kreaturen hat auch uns die Tränen in die Augen getrieben!
Folgendes wurde uns erzählt:
„Zusammengekauert saß die kleine graue Katze im Gras. Aus dem Mäulchen und aus den Augen lief Eiter. Sie konnte nichts mehr sehen. Der Katzenschupfen hat ihren geschwächten Körper vereinnahmt. Sie war abgemagert bis auf die Haut. Obwohl sie in Freiheit geboren wurde, hat sie sich dicht neben eine befahrene Straße gesetzt. Vielleicht hat sie auf Hilfe gehofft!
Sie muss jetzt nicht mehr leiden. Ihr Leben hat nur 8 Wochen gedauert!
Die Kommune und das Veterinäramt waren seit langem informiert. Aber es passierte, wie so oft, nichts. Kontrollen haben nichts ergeben!
Wir versuchen jetzt, alle dort frei laufenden Katzen einzufangen und vom Tierarzt behandeln, kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Das erweist sich aber als sehr schwierig, denn die Katzenfallen werden zu Futterzeit weggenommen und die Katzen werden neben den Fallen gefüttert.
Die Gemeinde will erst die nächste Gemeindesitzung abwarten, um zu beschließen, was zu tun ist und das Veterinäramt wartet auf unsere Zuarbeit, um tätig zu werden. Es ist unglaublich!“
Das alles 4 Wochen nachdem Landwirtschaftsminister Till Backhaus mitgeteilt hat, dass für die nächsten Jahre alle Gelder für Katzenkastrationen gestrichen werden.
Heute ging durch die Presse, dass die Gelder in den Fraktionen im Landtag für Geschenke und Blumensträuße erhöht werden. Unfassbar!
Doch für die Tiere und den Tierschutz wird das Geld gestrichen.
Wie viel Leid müssen Tiere noch ertragen?
Unterschreibt online die Petition für die Katzenschutzverordnung und helft uns, damit solche Bilder der Vergangenheit angehören:
Euer Tierschutzverein Güstrow & alle Tierschutzorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern

25.8.17

Das kann ja heiter werden: Tierschutz nach der Bundestagswahl

Pressemitteilung

Das Bündnis für Tierschutzpolitik hat relevante Vertreterinnen und Vertreter der Parteien im Deutschen Bundestag im Rahmen einer Podiumsdiskussion versammelt. Ziel war es, den Wählerinnen und Wählern anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl 2017 einen Ausblick auf die zukünftige Tierschutzpolitik zu geben. An der Diskussion nahm ebenfalls die Parlamentarische Staatsekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Frau Dr. Maria Flachsbarth teil. Bei der Podiumsdiskussion „Wir haben die Wahl – Tiere nicht. Tierschutzpolitik nach der Bundestagswahl 2017“ stellten sich die tierschutzpolitischen Sprecherinnen der SPD-Fraktion, Christina Jantz-Herrmann, und der Partei Die LINKE, Birgit Menz, die Tierschutz- und Verbraucherschutzsprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Nicole Maisch sowie der milchpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Kees de Vries den Fragen der Tierschutzorganisationen.

Neben den Haltungsbedingungen von Tieren in der Landwirtschaft, Tierzucht und Verbrauchertransparenz ging es dabei auch um Heimtiere, Qualzuchten, Wildtiere im Zirkus sowie Tierversuche. Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth gab einleitend einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre Tierschutzpolitik des BMEL. Sie wies darauf hin, dass die gewandelten Erwartungen der Gesellschaften mehr Berücksichtigung finden müssen. Jedoch wolle man auch zukünftig auf freiwillige Vereinbarungen mit der Wirtschaft setzen, um eine Abwanderung der landwirtschaftlichen Produktion in die Nachbarländer zu verhindern. SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE kritisierten das BMEL. So bemängelte Frau JantzHerrmann (SPD) die fehlende Substanz hinter vielen Aktivitäten des BMEL.

Beispielsweise sei die Geschlechtsbestimmung im Ei aus ethischer Sicht mehr als fragwürdig und könne eigentlich nur als Brückentechnologie angesehen werden. Frau Maisch (Bündnis 90/Die Grünen) wies daraufhin, dass das aktuell vom BMEL geplante Tierschutz-Label nur als inhaltsleeres Emblem existiere. Der milchpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Herr de Vries sieht den Tierschutz in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau. Generell sehen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE Handlungsbedarf in vielen TierschutzBereichen. Ordnungsrechtlich wollen sie sich für eine Haltungsverordnung für Milchkühe und ein mittelfristiges Verbot von Kastenständen in der Sauenhaltung einsetzen. Frau Maisch (Bündnis 90/Die Grünen) betonte, kein Geschäftsmodell, das auf Tierquälerei beruhe, habe eine Zukunft. Was den Tierschutz von Heimtieren angeht, so sind sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE ebenfalls einig: Es müsse eine Positivliste für Tiere in privaten Haushalten geben, verbunden mit besseren Kenntnissen über die Bedürfnisse der jeweiligen Tiere.

Für ein Verbot von Tierversuchen bedarf es nach Ansicht der tierschutzpolitischen Sprecherinnen ein dringend nötiges Ausstiegskonzept, eine valide Prüfung von Alternativmethoden sowie bessere rechtliche Möglichkeiten, Forschungsanträge abzulehnen, die gegen das Tierwohl verstoßen. Die CDU/CSU setzt hingegen weiter auf freiwillige Vereinbarungen bei Tieren in der Landwirtschaft, lediglich über eine Verkürzung der Verweildauer von Sauen in Kastenständen könne man reden. Auch gegen eine Regelung für Heimtiere sprach sich Herr der Vries aus, da die meisten Halter ihre Tiere lieben würden.

Ein Wildtierverbot für Zirkusse sei eventuell mit einem Bestandsschutz für ältere Tiere möglich. Das Bündnis für Tierschutzpolitik fordert strengere gesetzliche Regelungen, um Tiere vor unnötigen Schmerzen und Leiden zu bewahren, und begrüßte das hohe Interesse der Wählerinnen und Wähler an der Podiumsdiskussion, die sich auf diese Weise einen umfassenderen Überblick über mögliche Tierschutzthemen in der nächsten Legislaturperiode verschaffen konnten. Gemeinsam werden sich die Tierschutzorganisationen weiterhin auf politischer Ebene für Verbesserungen im Tierschutz einsetzen. -------

Das Bündnis für Tierschutzpolitik setzt sich zusammen aus Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V., VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz sowie Welttierschutzgesellschaft e.V.

5.8.17

Die Katze ist weg, was tun?

Katzen entlaufen zehnmal häufiger als Hunde. Das liegt in der Natur der Sache, denn viele Katzen dürfen Freigang genießen. Außerdem sind sie scheuer als Hunde und haben es leichter, sich zu verstecken. Dass eine Katze im Laufe ihres Lebens mal entwischt, ist also alles andere als unwahrscheinlich. Umso wichtiger sind die Kennzeichnung mit einem Transponder und die Registrierung bei TASSO. Halter vermisster Tiere verlassen sich aber natürlich nicht nur darauf, dass jemand ihr Tier findet, sondern suchen auch selbst nach ihrem verschwunden Liebling. Neben dem Verteilen von Suchplakaten und Verbreiten der Suchmeldungen über das Internet, gehört dazu auch die aktive Suche. Doch wie geht man dabei am besten vor? Was hilft und was sollte man unbedingt unterlassen?

Experten bei diesem Thema sind die Mitarbeiter in der TASSO-Notrufzentrale. Sie nehmen täglich hunderte Anrufe von verzweifelten Katzenhaltern entgegen, die auf der Suche nach ihren tierischen Freunden sind, notieren Sichtungen und vermerken Fundtierfälle. Um Tipps für die Suche zu geben, haben wir daher einige Ratschläge unserer Kollegen gesammelt.

Katzensuche ist Fleißarbeit

Oberste Regel ist: Ruhe bewahren! Es fällt schwer, aber panisches Rufen wird eine ängstliche Katze eher mehr verschrecken, als sie hervorzulocken. Das Rascheln mit den Lieblingsleckerlis hingegen kann dazu beitragen, dass das Tier sich zeigt. Unter Büschen, unter Autos, auf Bäumen, in kleinen Ritzen … Für Katzen gibt es unzählige Versteckmöglichkeiten. Vor allem für Tiere, die vor Schreck entlaufen sind, ist fast keine Lücke zu klein, um Schutz zu bieten. Sorgfalt und Geduld sind gefragt.

Erkundigen Sie sich bei den Nachbarn, ob sich die Katze bei ihnen auf dem Grundstück befindet und bitten Sie darum, selbst in Garagen, Kellern und Schuppen nachsehen zu dürfen. Eine Katze wird sich vielleicht Fremden nicht zeigen, aber bei ihrer vertrauten Person hervorkommen. Ein weiterer Tipp: Taschenlampe mitnehmen. Auch tagsüber, denn wenn sich eine Katze unter etwas versteckt, wird sie beim Hineinleuchten in Richtung der Bedrohung blicken und dabei reflektiert das Licht in den Augen.

Entlaufene Wohnungskatzen sind besonders in Gefahr

Bei der Suche nach entlaufenen Wohnungskatzen ist besonderes Engagement gefragt. Die Tiere kennen das Leben draußen nicht und sind nicht für Gefahren, zum Beispiel durch den Straßenverkehr, sensibilisiert. Wenn Katzen aus dem Fenster oder vom Balkon gestürzt sind, befinden sie sich oft noch in der Nähe. Nicht zuletzt deshalb, weil sie bei dem Sturz unter Umständen verletzt wurden. Es empfiehlt sich daher, für vermisste Wohnungskatzen draußen einen geschützten Platz einzurichten. Ein Kleidungsstück, das nach dem vertrauten Menschen riecht, kann dabei helfen, die Katze anzulocken. Weiterhin kann eine Duftspur mit benutzter Katzenstreu gelegt werden. Im Idealfall erkennt das Tier seinen eigenen Duft und folgt diesem. Futter auszulegen ist hingegen keine so gute Idee, denn das lockt auch andere Tiere an und das gesuchte Tier traut sich dann vielleicht nicht heran.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Spur mit einem für das Tier besonders leckeren Geruch zu legen. Es kann zum Beispiel die Flüssigkeit aus einer Thunfischdose mit Wasser vermischt und als Spur auf den Boden gespritzt werden. Am Ende der Spur ist Warten angesagt. Darauf, dass das Tier sich zeigt. Andere Katzen, die angelockt werden, können einfach vertrieben werden. Auch mit Suchhundstaffeln lassen sich vermisste Katzen finden. Es gibt zahlreiche Vereine, in denen sich ehrenamtliche Helfer mit ihren Hunden für die Suche nach verschwundenen Tieren engagieren. Natürlich passen diese Tipps nicht für jede Situation und es gibt noch viele weitere Kniffe, die die Suche nach einer entlaufenen Katze erleichtern können. Wir hoffen, dass unsere Ratschläge Ihnen  im Ernstfall helfen können und stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, wenn Sie uns einmal brauchen sollten.

Mit Ihrer Spende an TASSO schenken Sie Samtpfoten-Glück! Vier Millionen Samtpfoten haben dank TASSO das Glück, in ein sicheres und liebevolles Zuhause zurückkehren zu können, wenn sie einmal entlaufen sind. Denn sie sind bei TASSO registriert. Über 32.000 glücklichen Katzen konnte TASSO 2016 helfen, als sie zu Weltentdeckern wurden. Denn TASSO ist die Organisation, die Mensch und Tier zusammenbringt. Unser Einsatz gilt aber auch allen anderen Katzen, denen ein Stück vom tierischen Glück fehlt. Lesen Sie mehr über unser Katzenengagement bei Katzenschutzverordnungen oder Kastrationsaktionen auf unseren Internetseiten und erfahren Sie dort, warum unsere Hilfe für Katzen weitergehen muss. Setzen Sie noch heute ein Zeichen und helfen Sie mit Ihrer Spende, damit TASSO Katzen in Not helfen und Ihre Samtpfoten stets in ihr sicheres Zuhause zurückbringen kann. Für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon heute sehr herzlich!
 
 
© Copyright TASSO e.V.

28.7.17

Blinde Granny braucht einen sicheren Platz





Granny ist 9 Jahre alt und lebt derzeit in Wülfrath (Großraum Berg. Land). Sie hat noch nie ein richtiges Zuhause gehabt, sondern hat sich ihr ganzes Leben draußen als Streunerkatze durchgeschlagen. Natürlich war sie unkastriert, bis wir 2014 auf sie trafen und dem Kinderkriegen ein Ende bereiteten. Die damaligen Kinder haben wir dann vermittelt.
Granny wurde an dem – bewohnten - Gebäude weiter versorgt. Im Mai informierte uns die Füttererin, dass sich Granny so seltsam bewegen würde. Wir haben sie zum Tierarzt gebracht. Dort hat sie sich als erstes die PC-Maus vorgenommen, die es nicht überlebt hat. Mit Mäusen wird sie also gut fertig. Es wurde festgestellt, dass Granny erblindet ist. Weitere Untersuchungen ergaben, dass ein Bluthochdruck der Grund für die Erblindung ist. Wenn eine solche Krankheit sofort festgestellt und behandelt wird, ist die Chance, wieder sehen zu können, hoch. Aber gerade Katzen, die autark draußen leben, verstecken ihre Krankheiten lange Zeit erfolgreich. Jemand, der Granny gut kennt und sich verantwortlich fühlt, hat Granny in ihrer Wohnung aufgenommen, wo sie auch regelmäßig ihre Medikamente bekommt.
Aber Granny hat nie die Nähe von Menschen gesucht und ist jetzt kreuzunglücklich in einer Wohnung. Wir befürchten, dass sie dabei ist, sich aufzugeben.
Wir suchen nun dringend eine Unterbringungsmöglichkeit, wo sie ein kleines Außen-Refugium hat, in dem sie sich dann bewegen kann.
Wir haben große Hochachtung vor der Leistung dieser Katze, sich innerhalb kurzer Zeit zurecht zu finden: Sie scannt die Räumlichkeit ein, speichert das ab und bewegt sich danach sicher. Natürlich sollte nicht ständig etwas umgestellt werden.
Granny hat mit anderen Katzen gelebt, wir wissen aber nicht, ob andere Katzen die Granny aufgrund ihrer Behinderung in Ruhe lassen.
Die Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. wird alle Tierarzt- und Futter-Kosten bezahlen
Kontakt 02129/31649

14.7.17

Katerbrüder suchen das Glück gemeinsam




Für Tarek und Terence hatten wir ein sehr gutes Zuhause gefunden, die aus den ehemals sehr schüchternen Buben zwei Kater geformt haben, die wir jetzt als menschenbezogen und verschmust bezeichnen können. Leider verlieren sie nun ihr Zuhause, weil ihr Frauchen eine massive Allergie gegen Katzenhaare entwickelt hat und sich schweren Herzens von ihnen trennen muss. Tarek und Terence wohnen in einer Doppelhaushälfte am Feld, wo sie ihren Freigang genießen. Sie haben sich mittlerweile auch gut an den Nachbar-Hund gewöhnt.


Seit einiger Zeit wird mit ihnen geklickert; sie können schon einige einfache Übungen auf Kommando ausführen.
Wenn es einmal in der Woche frische Hühnerherzen gibt, kennen die beiden Kater keine Freunde, da kommen ihre nahen Verwandten, die Tiger, so richtig durch.
Tarek und Terence wurden auf Pfingstdienstag ein Jahr jung. Sie sind kastriert, gechippt, geimpft und auch ansonsten in einem gesundheitlichen Top-Zustand.
Wir suchen nun ein neues – natürlich rauchfreies - Zuhause für die Beiden, wo ihnen Freigang in verkehrsberuhigter Gegend geboten werden kann. Vorhandene Kinder sollten bereits das 10. Lebensjahr erreicht haben. Wir vermitteln Katzenpaare gerne zu Vollberufstätigen.
Tarek und Terence leben in 42781 Haan
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland




Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

13.7.17

Und wieder mal das Thema "Tiere aus dem Ausland"

Tiere aus dem Ausland mit nach Hause nehmen?

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – „Ich könnte etwas Gutes tun und die süße Katze oder den niedlichen Hund ja mit nach Hause nehmen!“ Solche und ähnliche Gedanken kommen schon einmal auf beim Anblick von streunenden Hunden oder Katzen im Urlaubsland.
Doch „Vorsicht“: Katzen und Hunde aus Südeuropa, den Subtropen oder Tropen können nicht nur für Mensch und Tier gefährliche Krankheiten einschleppen. Und wenn die notwendigen Papiere fehlen, endet die Einreise des neuen „Familienmitglieds“ auch schneller als erwartet. Kann z.B. kein wirksamer Tollwutschutz nachgewiesen werden, sind die verantwortlichen Tierärztinnen und Tierärzte am Flughafen verpflichtet, das Tier in Gewahrsam zu nehmen und schlimmstenfalls für einen längeren Zeitraum unter Quarantäne zu stellen. 
.......
„Wer trotz der damit verbundenen Risiken unbedingt einem Tier aus dem Ausland ein neues Zuhause bieten möchte, sollte sich vorher ausführlich informieren, ob alle Einreisebestimmungen definitiv erfüllt sind“, empfiehlt Dr. Klaus Mann, Leiter der Abteilung Tiergesundheit im Kreisveterinäramt. 

Diesen Rat sollten Urlauberinnen und Urlauber übrigens auch beherzigen, wenn sie vor Ort als „Flugpatin“ oder „Flugpate“ für einen Vierbeiner angeworben werden. Auch diesen Tieren fehlen häufig die notwendigen Impfungen oder die dazugehörigen Papiere. ..........

Wer tierischen Familienzuwachs sucht, wird aber auch in Deutschland fündig: „In den Tierheimen und Auffangstationen in der Region warten viele tierische Mitbewohner dringend auf ein neues Zuhause. Sie sind bereits geimpft und gekennzeichnet und in der Regel auch kastriert“, so Dr. Klaus Mann.

Dieser Text kam heute per Newsletter von AHO Redaktion Kleintiere & Pferde. Ich habe ihn hier leicht gekürzt wiedergegeben.

KOMMENTAR: Ja, es ist unverantwortlich, Tiere mit ungewissem Gesundheitsstatus ohne gültige Papiere nach Deutschland zu schmuggeln. Und es ist illegal. Wir haben seit vielen Jahren keine Tollwut mehr und wir wollen, dass das so bleibt. ABER: Kein seriöser Tierschutzverein lässt sich auf solche krummen Aktionen ein. Wer sich im Urlaub um ein Tier dort kümmern möchte oder sich als Flugpate engagieren will, wendet sich bitte an einen dortigen Tierschutzverein.

Viele der Kollegen, die dort vor Ort arbeiten, sind einfach auf Flugpaten angewiesen. Denn ohne sie ginge gar nichts.Und das Argument, dass man auch hier vor Ort Tieren helfen kann, ist leider keins. Denn man kann sehr wohl das eine tun ohne das andere zu lassen. Und wenn ich für mich eine Entscheidung treffen muss, wo ich ZUERST helfe, dann doch wohl da, wo das Elend am größten ist, oder nicht?